Χάρτης της Ελλάδας του 1880 Spruner-Menke Handatlas 1880 Karte 88

Χάρτης της Ελλάδας του 1880 Spruner-Menke Handatlas 1880 Karte 88
Orient. No. XIII. Länder am Aegäischen und Schwarzen Meer 1311–1390. Mst. 1 : 5 000 000. – Nebenkarten: 1. Reich des Stephan Duschan um 1346. Mst. 1 : 10 000 000. – 2. Land der Gothen in der Krym. Mst. 1 : 2 500 000. Von Th. Menke.
Die Geographie der jüngsten Zeit des oströmischen Reichs und der Grenzdistricte des serbischen und bulgarischen Reichs, wie sie von Spruner darstellte, stimmt nicht mit den Quellen. Das Resultat der letzten zu begründen ist hier nicht der Platz. Doch mag wenigstens an einigen Ortsansetzungen die moderne Bezeichnung zugefügt werden.

A. Serbisches Reich:
Deuritza, j. Debreschte,
Siderocastrum, j. Demirhisâr (Eisenschloss).
B. Bulgarisches Reich:
Stilbnum = Sliwno,
Rhosocastrum = Russukesse,
Varia, der Südpunkt der lateinischen Diöcese von Caffa, das alte Beroe, j. Veria (nicht bei Kiepert 1870),
Cozeacum – Choģaköi,
Emmona = Emine.
C. Oströmisches Reich:
I. Macedonia und Hesperia:
Die Grenze zwischen den macedonischen und hesperischen Eparchien ist bei Cantacuzenus, der massgebenden Quelle, nicht ganz scharf. Castoria, eine Stadt in Botiaea, heisst bald macedonisch, bald hesperisch, Achris hesperisch; Prillapus wird als jenseit Macedonien (κατωτέρω Μακεδονιας von der Höhe des Constantinopolitanischen Standpunctes; die lateinische Übersetzung der Bonner Ausgabe hat diesen Sprachgebrauch nicht beachtet) bezeichnet. Die Striche westlich von Vardar und Thessalonice werden nie zu Macedonia gerechnet.
Screperium = Skrapari,
Clisura = Klissura,
Timorum = Tomor,
Balagrita = Berat,
Deura = Debre,
Staridola = Sarigöl,
Siderocastrum = Demirhisâr (Eisenschloss),
Vicus Davidis = Dawidowo,
Gynaecocastrum = Awrethisâr (Weiberschloss),
Longus λιμήν = Sykia auf Lungos.
Die Landschaften Botiaea und Mygdonia entsprechen nicht den gleichgenannten Landschaften der antiken Geographie.
Siderocastrum = Demirhisâr (Eisenschloss).
II. Rhodopeische Eparchien:
1) Merope,
[47]

2) Morrha:
Ephraim = Evremköi,
Lititza = Ortaköi, nach Blau.
3) Stenimachus und Tzepaena:
Stenimachus = Stanimak,
Crotzimus = Kritschma,
Tzepaena = Tzepina.
III. Thrace:
1) Chalcidice (von Spruner irrig mit dem antiken Chalcidice verwechselt):
Gratianopolis = Narlyköi,
Peritheorium = Sarsarly,
Mosinopolis, Mesene = Mesinkale,
zu unterscheiden von Mesene bei Tschorlu.
3) Östliches Thrace:
Sergentzium = Sergen,
Scopelus = Ru. Skopelos,
Taiarus (Ταίαρος hat der Text, die lateinische Übersetzung irrig Taenarus) ist etwa Geibeler.
IV. Gebiet von Constantinopel:
Fl. Melas = Karasu.
V. Inseln:
Mauria, wüste Insel bei Tenedos = Tauschar Adaia.
VI. Mesothenia.
VII. Theile des alten Opsicium.
Die Nebenkarte „Gothia“ basiert auf Bruun’s, des ersten Kenners der geschichtlichen Verhältnisse des Schwarzen Meeres, Vorarbeiten, die Darstellung der Verhältnisse der Lateiner am ägäischen und adriatischen Meere auf den bahnbrechenden Arbeiten von Karl Hopf, der der Wissenschaft während des Erscheinens des Handatlas leider zu früh entrissen ist.

Für die Häfen des Schwarzen Meeres lagen nur gleichfalls die Abhandlungen von Bruun und briefliche Mittheilungen des Herrn Verfassers, für die Häfen der Südküste von Kleinasien ein handschriftliches Memoir des Hrn. Generalconsuls Blau, für das innere Kleinasien ein Entwurf von Herrn Dr. Strnadt (Peuerbach) vor. Meinen besten Dank für die gütigen Mittheilungen dieser trefflichen Vorarbeiten, die mir die Arbeit sehr erleichterten. Ich habe mir indessen erlaubt von ihnen abzuweichen, wo ich nach reiflicher Prüfung zu einem abweichenden Resultat kam.

Dass das Banat Machow einen weiteren Umfang gehabt habe, als die heutige Matschwa, vermag ich nicht nachzuweisen. Es kam nach Engel im Jahre 1318 an Ungarn, eine Angabe, mit der die Urkunden stimmen, und scheint ununterbrochen während dieser ganzen Periode bei Ungarn verblieben zu sein, namentlich auch während der langen Verwaltung des älteren Nicolaus de Gara (1355–circa 1374), und die Bemerkung von Engel’s, dass es 1357 von den Serben den Ungarn entrissen zu sein scheine (Serw. 287), gehört zu den sehr verdächtigen dieses für seine Zeit sehr verdienstlichen Schriftstellers.

Der Schluss, den Fallmerayer aus Panaret. 49, p. 37, auf die Lage von Limnia macht, ist nicht adoptiert. Die Lage von Limnia erhellt aus den Portulanen. Der trapezuntische Kaiser fuhr 1379, nachdem er seine Tochter mit dem Taģeddin Ḱelebi zu Oenaeum vermählt hatte, nach Limnia, nämlich um es seinem Schwiegersohn auszuliefern, was der höfische Historiograph verschweigt.

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